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Warum ich das alles heute hier schreibe: Wenn ihr unzufrieden seid mit euch, verändert was. Einen Schritt nach dem anderen. Probiert aus, was für euch funktioniert. Findet euren eigenen Weg. Wenn ich mich mit 45 noch mal grundlegend ändern kann, dann ihr auch. Nur Mut! 💪 10/10
Mein Bruder (seit 26 Jahren bei der FFW) und die Feuer&Flamme-Doku der ARD haben mich inspiriert, mehr über die Feuerwehr wissen zu wollen. Und dann hat es bei mir gezündet: Zu denen zu gehören, die kommen, wenn jemand Hilfe braucht, fühlt sich richtig an. Dafür härter zu trainieren auch. 9/10
Als mir die erste Hose Größe 54 gefühlt bis zu den Arschbacken gerutscht ist, habe ich das erste Mal gemerkt, dass sich an meinem Körper einiges tut. Inzwischen sieht man mir die Veränderung deutlich an, ebenso das gestiegene Selbstbewusstsein. Es tut gut, diesen Weg zu gehen - für mich! 🌞 8/10
Längst esse ich im moderaten Kaloriendefizit (300kcal unter Tagesbedarf), koche sehr viel bewusster, gemüsereicher, proteinreicher, gesünder. Verzichte dennoch nicht auf Süßes, sondern esse das einfach innerhalb des Tagesplans. Lecker UND locker geht, wenn man sich damit mal beschäftigt. 7/10
Was mich früher genervt hat und was ich vermieden habe - Treppensteigen, lange Wege laufen, bergauf laufen - ist inzwischen keine Mühsal mehr, sondern fühlt sich gut an. Ich gerate nicht mehr außer Atem, keine Schmerzen mehr. Und das Gefühl, meinem Körper trauen zu können. Etwas zu schaffen. 6/10
Ich schaffte mir ein Laufband an, um wetterunabhängig gehen zu können. Noch immer renne ich nicht, sondern laufe knieschonend schnell. Jeden Tag eine Stunde, von 3,5km/h auf 5km/h gesteigert. Inzwischen merke ich, wie sehr mich diese Laufstunde nach der Arbeit entstresst. Dass ich sie brauche. 5/10
Ich kaufte mir Gewichtsverstellbare Hanteln und suchte mir eine Krafttraining-Routine ohne heftige Kniebelastung. Begann zu üben, drei Mal die Woche gut eine Stunde lang. Anfangs 1kg pro Hantel, bis die Übungen sich leicht anfühlten. Dann immer mehr Gewicht, 5kg derzeit. Kein Ende in Sicht. 4/10
Anfangs war es mühsam. Ich bin im Dorf spazieren gegangen, Berg runter, Berg rauf. Unter Schmerzen. Keuchend. Nass geschwitzt nach jeder Runde, was elendig peinlich war. Mit Hörbuch auf den Ohren verging die Scham zumindest teilweise. Und irgendwann wurde es immer ein bisschen mehr Strecke. 3/10
Auslöser: Der Tod meines Vaters Anfang 2024, bei dem ich seine Hand hielt, bis er diese Welt verlassen hatte. Eine Knieverletzung im Herbst 2024, die mir hart vor Augen führte, wie unfit ich inzwischen geworden war. Ich wollte ohne Schmerzen laufen können. Und leben. Weil Leben endlich ist. 2/10
Manchmal kann sich in einem Jahr sehr viel tun - erstmal die tl;dr-Edition. - von 155kg auf 117kg Gewicht - täglich 1Std. auf dem Laufband - 3X/Woche Krafttraining mit 2 Hanteln - andere Alltagsgewohnheiten - Ernährungsumstellung - Freiwillige Feuerwehr Mehr im folgenden 🧵. 1/10