Dr. phil. in art, freier Autor und Regisseur von TV-Dokumentationen - so z.B. "Jürgen Habermas - Philosoph und Europäer" und "Hannah Arendt - eine Jüdin im Pariser Exil" (beides ARTE). Sozial-, Kunst- und Medienphilosophie.
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In seinem Buch „Europa als Provinz“ beschrieb der indische Historiker Dipesh Chakrabarty schon im Jahr 2000, wie europäische Konzepte in anderen Ländern postkolonial angeeignet wurden. Er beobachtet heute einen zweiten Niedergang des Westens.
www.deutschlandfunkkultur.de/historiker-d...
Bei diesem Grad an Begriffshuberei, Selbstvermarktung und Pearl-Clutching fällt es wirklich schwer, nicht zynisch zu werden.
An manchen Tagen sitzt man als shitbürgernder "linker Spinner" in seinem Zirkus, in Vielfalt eh nicht förderungswürdig und in Hessen wegen "Gendersprache" zensiert, aus Herkunft, Glaube, Familie und Tradition sowieso extrahiert und versteht die Welt nicht mehr - und andere sitzen in Abschiebelagern.
Sie arbeitet dabei unaufhörlich mit Begriffen wie "Wokistan", "Woko-Haram", "Shitbürgertum" usw., allen Varianten von Faschismus- und Totalitarismus-Zuschreibungen - und im Gegenzug soll man nun brav Begriffe schärfen, und das, obwohl man von Habermas und Arendt kommt, von ihnen lernte???
Die politische Rechte hat mit einem völlig unscharfen (!!!) Begriff wie "woke", in den man alles packen konnte, gegen das man Ressentiments pflegte, ganze Wissensbereiche, Kulturformen und Bevölkerungsgruppen diskreditiert, steuert mit ihm aggressiv auf deren Demonetarisierung und Entrechtung zu.
Die Maßnahmen von Frau Reiche sind ein klimapolitisches Fiasko auf Kosten künftiger Generationen. Nebenbei bedient sie die Rechten, die den menschengemachten Klimawandel leugnen. Es ist unbegreiflich, dass die Sozialdemokrat:innen so etwas mitmachen.
www.taz.de/!6183548
Ob ihr es «bürgerlicher Autoritarismus» oder «radikalisierter Konservatismus» oder «faschistische Politik» nennt, ist mir eigentlich egal, die Frage ist doch, was man dagegen tun kann www.theguardian.com/world/2026/j...