Als ob Archivare und Historiker keine Arbeit hätten als zu "entdecken". Kontextualisierung, analytische Durchdringung, Querverweise und wissenschaftlicher Dialog über unterschiedliche Interpretation sind nur Störfaktoren, man muss von den "Fußnoten" weg an die pure Information.
Jetzt mal jenseits aller Witze auch, das ist ne nach 25 Jahren durch das Internet breit zugänglicher Information erstaunlich naive Idee, dass wenn die "pure Info" der Akten, die Empirie, die "Fakten" nur allen zugänglich wäre, irgendwas gewonnen sei.
Voll guter (& langer) Kommentar von @oliverbweber.bsky.social zum Verenden (meine Formulierung) des politischen Verständnis dessen, was ein Staat sei, zugunsten eines stumpfen Kapitalinteressenexekutionsgehilfen (auch meine Formulierung). (Ich hoffe Geschenklink.)
www.faz.net/aktuell/feui...
Klassisches Beispiel: Irgendwer behauptet, "die Medien" würden über Thema xy gar nicht berichten, eine simple Google-Suchanfrage offenbart allein diverse Artikel dazu. Aber in dem Drukos siehst du dutzende "Ja, schlimm!" Kommentare.
Schnaas seziert sehr präzise das Unvermögen des Kanzlers, dieser Regierung, die in ihrem Reform-Unvermögen lieber noch die letzte CDU-Kernwählerschaft auspresst, statt bei der wirklich Reichen zuzupacken.
Teile nicht jeden Gedanken, aber die Grundthese sitzt.
Diese Arbeit ist dann halt unkritisch, unwissenschaftlich und die Mühe hätte man sich also ganz sparen können. Wieso macht der Verlag das mit?