Als nicht Betroffener darf ich dazu keine Meinung haben, das dürfen nur Frauen und als solche Gelesene.
Und ich spiele das Thema keinesfalls hinunter, unterliege aber evtl nicht einer vorverurteilenden Einseitigkeit.
RoStal
Woraus schließen Sie, dass ich mich mit dem Thema nicht beschäftigt habe, keinesfalls ein Experte bin? Etwa weil ich eine abweichende Meinung habe?
Darf ein Mann Gynäkologe sein? Er kann ja beim besten Willen keine Ahnung haben, er ist ja nicht betroffen.
Okay ich lass es, weil genau das der Punkt ist. Jede andere Sichtweise führt zu Mansplaining. Und genau das war und ist es, worauf ich aufmerksam machen wollte. Mansplaining ist demnach die Lösung.
Dieser Schluß akzeptiere ich als Ihre Meinung, auch wenn ich Ihnen nicht zugestehe, dass belastend beurteilen zu können.
Wo habe ich das getan? Fragen nach möglichen Alternativen habe ich aber gestellt. Ich maße mir nicht an, anderen zu sagen, was sie wie zu tun haben.
Jeder kann und soll entscheiden, zu welchem Arzt/Ärztin gehen möchte. Im Feld der Gynäkologie jetzt aber im Vornherein auf 50% möglicher Experten zu verzichten, dies als weird zu bezeichnen, eventuell sogar zu fordern/verbieten, ist für Frauen selbstschädigend.
Ich bemühe mich um konstruktive Lösungsorientierung. Dazu ist ein In-Betracht-Ziehen anderer Sichtweisen und Auslegungen essenziell. Hier stoße ich vielfach auf aggressiv ablehnende Posts ohne jegliche Bereitschaft, auf einander zu- bzw einzugehen. Das ist ebenso toxisch.
Das ist ihre Sicht zum Gut der Meinungsfreiheit? Das ist ihr kommunikativer Umgang mit den ihren abweichenden Meinungen?
Worauf beruht ihre Kategorisierung meiner Meinung als Bauchmeinung?
Und nein, ihre Meinung ist mir ebenso wichtig wie meine. Das ist ja der Grund, warum ich mit Ihnen diskutiere.