Im Buch ist der Auslöser ein Schrifttyp (HellSans), der überall verwendet wird, weil er ein Glücksgefühl im Hirn auslöst - nur bei manchen eben eine sehr starke Allergie. Die Regierung ächtet die Erkrankten statt ein Heilmittel zu suchen.
Vor lauter Wut im Bauch habe ich zu meinem eigenen Erstaunen zwei Stunden Training bei gefühlt tausend Grad problemlos durchgehalten. War die negative Energie wenigstens zu irgendwas gut.
Der Mann versucht es schon mit dem Schlafen. Draußen sind’s allerdings immer noch 23 Grad. Ich kann das so nicht. Rewatche jetzt noch ein bisschen ER (Carter war so ein Baby in Staffel 1🥰) und warte, bis ich zu müde zum Schauen bin.
Diese Woche fühlt sich wie irgendwas aus dem Alten Testament an.
Sehr passend, dass ich gerade “HellSans” lese. Da geht es ja auch um eine ganze Bevölkerungsgruppe mit einer chronischen Erkrankung, die diskriminiert, allein gelassen und außer Sichtweite geschoben wird. Die Parallelen zu Post-Covid, ME/CFS usw. sind deutlich. Und treffen hart.
Kurz vor ein Uhr. Immer noch 22 Grad draußen, und es bewegt sich nicht ein Luftzug. Ich stecke mir jetzt den “Supernatural Then & Now” Podcast auf die Ohren und versuche drüber einzuschlafen. Es geht um 9x06, “Heaven Can’t Wait”, mit Scriptwriter Robert Berens. Das wird interessant!
Die Reha-Abteilung beim Arbeitsamt kann man übrigens auch vergessen. Deren einziges Interesse ist, ihre Klienten an die Rentenversicherung abzuschieben. Und die sagen dann wieder, das Arbeitsamt sei zuständig. Und dazwischen wird man zerrieben.
Naja. Gehe jetzt beim Hapkido meine Wut rauslassen und freue mich ansonsten auf 29 Grad morgen im Büro. Lalalalala.
Gottseidank musste ich heute nur einen halben Tag arbeiten. Ich lege mich jetzt zuhause in eine Schale Eiswürfel und esse den weltbesten Kartoffelsalat, den der Mann gemacht hat. Und lese ein Kapitel “HellSans”, bevor noch ein paar To Do’s zu erledigen sind. Wie haltet ihr so durch heute?
Dieses Thema liegt mir am Herzen. Bitte hier unterzeichnen: weact.campact.de/petitions/ke...