- 1929 bis 1931: Mehrere geschlechtsangleichende Operationen in Berlin
- 1934: Zusammen mit Toni Ebel Flucht vor den Nazis in die Tschechoslowakei (Karlsbad, Brünn, Prag)
- 1942: Verhaftet und interniert, Toni Ebel verhilft ihr zur Ausreise in die USA
- Lebt bis zu ihrem Tod 1963 in New York
Kurz vor Tagesende noch ein Beitrag zur trans* Pionierin Charlotte Charlaque, an ihrem 63. Todestag.
#onthisday
Weiterführende Lektüre:
Wolfert, Raimund. Charlotte Charlaque. Transfrau, Laienschauspielerin, »Königin der Brooklyn Heights Promenade«. Hentrich & Hentrich, 2021. www.hentrichhentrich.de/buch-charlot...
- 1933 zusammen mit Dora Richter und Toni Ebel kurzer Auftritt im Film »Mysterium des Geschlechts«
- 1955 Beitrag in Zeitschrift »One« mit Angaben zu Zeitgenossinnen
- Seit einigen Jahren biographische Forschung und Gedenken
Lebensstationen:
- 1892: In deutsch-jüdischer Familie in Berlin geboren, Eltern ziehen später in die USA, dort Ausbildung zur Violinistin
- 1922: Rückkehr nach Deutschland, spätestens ab 1929 am Institut für Sexualwissenschaft bei Magnus Hirschfeld beschäftigt
Bisher habe ich u.a. über Anastasius Rosenstengel und Romaine-la-Prophetésse gelesen, mit einer wohltuenden Mischung aus historischer Erzählung und heutigem queeren Blick, schön geschrieben! Und gib's zu, die beiden hast du vor allem wegen ihres Namens ausgewählt 🤭. Lesenswert!
In lockerem Tonfall erzählt Kuku Schrapnell in ihrem Buch über tin* Personen aus der Geschichte, sehr explizit auch jenseits unseres westlichen Blicks auf die Welt.
Ganz neue, insbesondere druckfrische Bücher finden bei mir ja eher selten statt, aber das ganz frisch erschienene Buch »Gender Punks« von Kuku Schrapnell aus dem @verbrecherverlag.bsky.social fand jetzt doch rasch seinen Weg zu mir.
Hier ist vorübergehend Pause. Aktuelle Informationen gibt es gelegentlich im Newsletter.