Botanik, Stadtgrün und Stadtnatur in 300 Zeichen.
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Sinapis arvensis, der Acker-Senf. Einheimischer Kreuzblütler mit intensivem Geruch nach Senföl. Ein echtes Brett für knapp 60 Wildbienen, darunter haben sich sieben auf die Pflanze spezialisiert. Die Blätter lassen sich wie Gemüse oder wie Sauerkraut zubereiten. Ansonsten unempfindlich.
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Allein eine einzige heimische Strauchart wie der Weißdorn bietet über 30-50 Vogelarten Nahrung in Form von Beeren od. darauf lebenden Insekten. Dichte, oft dornige Sträucher bieten vor allem kleineren Singvögeln einen hervorragenden Schutz vor Fressfeinden 🪶
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Egal ob im Sommer während der Paarungs- und Brutzeit, oder im Herbst und Winter wenn die Nahrung knapp wird: Vogelfreundliche Sträucher und Hecken können euren kleinen gefiederten Freunden im Garten e...
Orlaya grandiflora, die Strahlen-Breitsame. Selten gewordenes und vom Aussterben bedrohte, und seit der Bronzezeit etablierte und einjährige Pflanze. Braucht trockenen und kalkhaltigen Boden. Dazu Insektenweide, vor allem für Schwebfliegen. Wirtspflanze für parasitäre Orchideen.
Lilioceris lilii, das Lilienhähnchen. Ein Käfer, der zu den Blattkäfern gehört. Nicht nur Lilien, sondern auch Schachbrettblume und Kaiserkrone. Angelockt werden sie vom Duft. Die Weibchen legen bis zu 350 Eiern auf den Futterpflanzen ab.
Salvia sclarea, der Muskateller-Salbei. Er hat seinen Namen deswegen erhalten, weil man mit der Pflanze früher Weine aromatisiert hat. Dazu Bienenweide und alte Heil- und Gewürzpflanze. Er braucht einen trockenen und sonnigen Standort. Schnecken mögen ihn allerdings noch lieber als Insekten.
Linaria maroccana, das marokkanische Lainkraut. Der Name verrät die ursprüngliche Herkunft. Mag Sonne und trockene Bedingungen. Funktioniert bei uns als einjährige Pflanze. Bei Temperaturen unter +4°C muss sie die Segel streichen. Wächst wild im marokkanischen Atlasgebirge.
Liriodendron tulipefera, der Tulpenbaum. Stammt ursprünglich aus Nordamerika und gehört zu den Magnoliengewächsen. Seinen Namen hat er durch seine tulpenähnlichen Blüten, die im Mai blühen. Wird hauptsächlich durch Honigbienen bestäubt. Der Baum ist giftig, würde früher aber gg. Malaria eingesetzt.
Nicht nur in #Muenster, sondern quer durch die Republik, werden wieder Teichlüfter installiert, um die Gewässer mit Sauerstoff anzureichern.
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Dryopteris filix-mas, der gewöhnliche Wurmfarn. Wächst in der Sonne und im Schatten. Je schattiger der Bereich, desto grüner das Blatt. Wächst vom Tiefland bis ins Hochgebirge und ist giftig. Aber nicht für vier Raupenarten, für die er Futterpflanze ist.
Lilith and the GangsOfBerlin TinyBeaksBigCity 🕊𓅪🦇
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Raphanus raphanistrum, der Acker-Rettich. Ein Kreuzblütengewächs und heimisches Ackerunkraut. Bienenweide, Pollenquelle und Raupenfutterpflanze. Mag nährstoffreichen Boden ist aber ansonsten unkompliziert. Neben Äckern findet man sie hauptsächlich auf Schuttplätzen. Zeiger für versauerte Böden.
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Im Aasee in Münster sind neue Belüftungsgeräte installiert. Sie sollen Fische vor Sauerstoffmangel schützen.