💡Arbeitgeberfinanzierte #Weiterbildungen reduzieren den Gender AI Gap für intensive KI-Nutzung sogar auf nur noch 1 %-punkt.
⚠️ Soziales Lernen, also Hilfe durch Kolleginnen und Kollegen, Familie oder Freundinnen und Freunde, vergrößert hingegen die Lücke: Männer profitieren hier signifikant, Frauen nicht. Informelle Netzwerke reproduzieren damit bestehende Ungleichheiten.
📊 Es besteht ein Unterschied in der #KI-Nutzung zwischen Frauen und Männern von 16 %-punkten. Wenn Unterschiede im Alter, in der Bildung und dem Haushaltseinkommen, beruflicher Position sowie Einstellungen und Kompetenzen berücksichtigt werden, bleibt der #GenderAIGap mit 8 %-punkten signifikant.
💻 Die betriebliche Implementierung ist ein zentraler Gleichstellungshebel
In Unternehmen, die #KI aktiv einsetzen, digitale Anwendungen erproben und entsprechende #Weiterbildungsangebote bereitstellen, nutzen Beschäftigte KI häufiger – und der Gender AI Gap verliert statistisch an Bedeutung.
Um zu untersuchen, ob sich neue Ungleichheiten abzeichnen und wie ihnen wirkungsvoll begegnet werden kann, hat das IAB gemeinsam mit der Initiative D21 die Studie 'Digital Gender Gap - Schwerpunkt 2026: Künstliche Intelligenz' durchgeführt.
🧵 Die wichtigsten Ergebnisse:
➡️ Um eine gleichberechtigte #Teilhabe von Frauen zu unterstützen, sollten Unternehmen KI-Nutzung nicht dem Selbstlauf überlassen, sondern aktiv und flankiert durch #Qualifizierungen implementieren.
📖 Zur Studie geht es hier: initiatived21.de/publikatione...
#econsky
⚠️ Die Bereitstellung digitaler Geräte und der entsprechenden Infrastruktur allein reicht nicht aus. Zwar erhöhen digitale Anforderungen im Job die KI-Nutzung insgesamt, schließen den Gender AI Gap aber nicht. Oft profitieren Männer sogar stärker von solchen Bedingungen.
👩🎓 Sowohl selbst initiierter als auch arbeitgeberfinanzierter Wissenserwerb erhöht die KI-Nutzung signifikant. Bemerkenswert ist dabei, dass Frauen überdurchschnittlich stark von selbst initiiertem Kompetenzerwerb profitieren – ihre KI-Nutzung steigt um 15 %-punkte, bei Männern um 8 %-punkte.