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TV-Vorschau 13. – 19. Juni 2026 http://historikerkraus.de/blog/2026/06/12/tv-vorschau-13-19-juni-2026/
historikerkraus.de
Viel Spaß bei der Auswahl der Geschichtssendungen der neuen Woche. ## Samstag, 13. Juni * _„‚Mutter der modernen Pandemien‘ wird die Spanische Grippe genannt. Sie forderte 1918/19 mehr Tote als der Erste Weltkrieg. Damals wussten die Menschen nur sehr wenig über die Grippe. Erst 1997 gelang es, den genetischen Code der Spanischen Grippe zu entschlüsseln. Zweimal reiste Johan Hultin nach Alaska, nur ein Ziel vor Augen: Er hoffte, in den sterblichen Überresten von Grippetoten das Virus dingfest zu machen. Exklusiv berichtet der schwedische Wissenschaftler, wie er es nach vielen Rückschlägen fand: konserviert in der vereisten Lunge einer Inuit-Frau. Die Dokumentation schaut zurück auf die großen Pandemien des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Gesellschaften reagierten 1918/19 unterschiedlich auf die Spanische Grippe – in einigen Ländern gab es Schulschließungen, die U-Bahnen fuhren nicht mehr, Kirchen waren geschlossen – ein Shutdown, soweit dies damals möglich war. Welche Maßnahmen waren wirksam? Und was geschah in den Ländern, die weitermachten wie bisher? Was haben die Menschen aus den großen Pandemien der letzten hundert Jahre gelernt? Die Heidelberger Medizinhistorikerin Karen Nolte wird in der Dokumentation ihre neuesten Forschungsergebnisse dazu offenlegen.“_ „Mensch gegen Virus – Von der Spanischen Grippe bis Corona“, **tagesschau24** , 20.15 Uhr. * Mit **Arte** geht es zweimal ins alte „Ägypten: Das geheimnisvolle Grab des Wesirs“. _„Der Dokumentarfilm erzählt von einer außergewöhnlichen archäologischen Ausgrabung in der Nekropole von Sakkara, 35 Kilometer von Kairo entfernt. Im Mittelpunkt steht die Entdeckung eines geheimnisvollen Grabes, das dem Wesir Uni gehörte. Allerdings findet sich für den Würdenträger, der um 2200 v. Chr. lebte, eine weitere Grabstätte – in Abydos, am anderen Ende Ägyptens. Warum?“_ (20.15 Uhr) — Um 21.50 Uhr folgt „Tutanchamun, Neues aus dem Grab“. _„Der sagenhafte Schatz des Tutanchamun, 1922 vom Briten Howard Carter entdeckt, zählt zu den größten archäologischen Funden der Geschichte. Auch ein Jahrhundert später gibt er noch neue Geheimnisse preis: Spuren einer rätselhaften Pharaonin und Hinweise auf den Diebstahl des Entdeckers selbst. Die Doku interpretiert die Geschichte des Königsgrabs neu – und damit auch ein bedeutendes Kapitel Altägyptens.“_ — Ein radikaler Themen- und Epochenwechsel ist um 23.25 Uhr die Dokumentation „Der Freigeist – Carl Maria von Weber“: _„Ein rastloser Erneuerer: Carl Maria von Weber war geprägt von Neugier, musikalischer Ausdruckskraft und unstillbarer künstlerischer Energie. Sopranistin Regula Mühlemann, Bariton Äneas Humm, Komponist Jörg Widmann, Filmkomponistin Rachel Portman und weitere Stimmen sprechen über einen Künstler, dessen Wirkung weit über den bekannten ‚Freischütz‘ hinausreicht.“_ ## Sonntag, 14. Juni * _„Von Paris nach Konstantinopel mit einem einzigen Verkehrsmittel reisen zu können, war gegen Ende des 19. Jahrhunderts eigentlich undenkbar. Mit seinem Vorhaben hat der Belgier Georges Nagelmackers viel zur Völkerverständigung beigetragen: in einer Zeit abgeriegelter Grenzen in Europa, Misstrauen zwischen Regierungen und bürokratischer Hindernisse.“_ „Orientexpress – Ein Zug schreibt Geschichte“, **ZDF** , 19.30 Uhr. — * _„Lee Miller, Margaret Bourke-White und Martha Gellhorn begleiten die alliierten Truppen an unterschiedlichen Fronten des Zweiten Weltkriegs auf ihrem Weg nach Deutschland. Ihre Reportagen und Fotos sind eine Pionierleistung. Niemals zuvor waren Frauen als Kriegsreporterinnen akkreditiert. Der Krieg als „Vater aller Dinge“ war stets Männersache. Ihre Fotografien für ‚Life‘ und ‚Vogue‘ sowie die Reportagen in ‚Collier’s Weekly‘ zeigen nun eine völlig neue Haltung zu Leiden und Sterben an der Front.“_ „Drei Frauen – Ein Krieg: Kriegsfotografinnen“, **tagesschau24** , 20.15 Uhr. ## Montag, 15. Juni * Aus der Reihe „Rätselhafte Orte der Geschichte“ sendet **Phoenix** um 20.15 Uhr den Beitrag „Geheimes London“ und um 21 Uhr „Geheimes Venedig“. * Die Reihe „Das Bayerische Jahrtausend“ blickt heute auf das „13. Jahrhundert: Regensburg“. **BR** , 22.45 Uhr. ## Dienstag, 16. Juni * „Limes – Grenzen des Römischen Reiches“ sind um 20.15 Uhr Thema im **HR**. _„Der Obergermanisch-Raetische Limes ist UNESCO-Weltwerbe und touristisches Highlight. Der ca. 150 km lange hessische Abschnitt verläuft von Grebenroth über die Saalburg bis nach Seligenstadt am Main. Hier lässt sich Geschichte als Abenteuer erleben. Bei einer Mountainbike-Tour auf den Spuren der Römer oder zu Fuß – wie der Influencer Finnian Garvey, der ohne moderne Hilfsmittel in der Kleidung eines germanischen Kriegers den Limes entlangwanderte und damit einen Weltrekord aufstellte.“_ ## Mittwoch, 17. Juni * _„1941 war für Moskau ein Schicksalsjahr. Im Juni überfiel Deutschland die Sowjetunion. Im Oktober stand die Wehrmacht kurz vor Moskau – das Überleben der sowjetischen Hauptstadt stand auf Messers Schneide – und die Kriegsfront war bedrohlich nah. Der Film„Moskau 1941 – Stimmen am Abgrund“ erzählt aus einer Perspektive, aus der das epochale Drama noch nie gesehen wurde: Ein Chor von Stimmen aus Moskau, offizielle wie private Äußerungen festgehalten in Briefen, Verlautbarungen, vor allem aber Tagebuchaufzeichnungen. In ihnen spiegelt sich das Moskauer Alltagsleben in den letzten Monaten des Friedens und in den ersten Monaten des Krieges.“_ **RBB** , 22.15 Uhr. — Um 23.45 Uhr folgt die Doku „Lenin – Weg in den Terror“. * _„Riefenstahls Werke wie ‚Triumph des Willens‘ und ‚Olympia‘ gelten als Meilensteine der Filmgeschichte. Ihre ikonografischen Bildwelten stehen für perfekt inszenierten Körperkult, für die Feier des Überlegenen und Siegreichen – und zugleich auch für das, was diese Bilder nicht erzählen: die Verachtung des Unvollkommenen, des vermeintlich Kranken und Schwachen, die Überlegenheit der einen über die anderen. Die Ästhetik ihrer Bilder ist präsenter denn je – und damit auch ihre Botschaft? In seinem Dokumentarfilm„Riefenstahl“ geht Andres Veiel dieser Frage anhand bislang unveröffentlichter Dokumente aus ihrem Nachlass nach: Private Filmaufnahmen, Tonbandmitschnitte, Briefe und Fotografien zeichnen ein neues, vielschichtiges Bild.“_ **BR** , 22.45 Uhr. — _„Den Sozialismus hält sie für die große Zukunft, über ihre Jahre im sowjetischen Gulag aber muss Antonia Berger schweigen.“_ Das Drama „Und der Zukunft zugewandt“ spiegelt ein düsteres Kapitel ostdeutscher Geschichte (0.25 Uhr). ## Donnerstag, 18. Juni * Zwei Folgen der Reihe „Apokalypse – Hitlers Untergang“ eröffnen um 20.15 Uhr und 21.05 Uhr den Abend auf **n-tv**. — Um 22.05 Uhr geht es um „Die Konferenz – Wie der Holocaust organisiert wurde“. — Um 23.30 Uhr und 0.20 Uhr steht die Person „Adolf Hitler“ im Blickpunkt. — Der „Bombenterror des Zweiten Weltkriegs“ steht dann zu später Stunde um 1.10 Uhr und 2 Uhr auf dem Programm. * Der **HR** fährt mit der Ausstrahlung der Serie „Charité“ fort. Um 23.15 Uhr läuft die Folge 15 „Grenzwerte“, um 0.40 Uhr folgt „Atemstillstand“. ## Freitag, 19. Juni * **n-tv** präsentiert zunächst „Geheimverstecke der Diktatoren“: „Mussolinis Bunker“ um 20.15 Uhr und den „Stalinbunker“ um 21.05 Uhr. — Aus der Reihe „Giganten der Geschichte“ läuft zu später Stunde um 0.20 Uhr ein Beitrag über „Die sieben Weltwunder der Antike“.
TV-Vorschau 13. – 19. Juni 2026
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