Verlinkung vernachlässigbar? Über die Änderung des Suchprozesses https://netbib.hypotheses.org/78650168
Das war eigentlich das Strukturprinzip des WWW, dass man mit blau unterlegten Hyperlinks (blau unterlegt) auf andere Inhalte verweisen konnte. Diese Vernetzung von Inhalten war die Struktur, die man als Anbieter legen und als Nutzer*in verfolgen kann. – Google veröffentlicht jetzt Statistiken, dass Links von Nutzern nicht mehr verfolgt werden: 68% der Google-Suchen enden ohne einen Klick [via Sven Gigold]. Sprich: Das Konzept der “Such”maschine, gleich Antworten zu liefern, ist im Trend.
Wichtig in einer solchen Situation ist, wie _Gigold_ sagt:
> Die große Herausforderung ist jetzt nicht “noch mehr Content”, sondern “noch mehr Verbindung” – Community und echte Beziehungen jenseits der großen Plattformen werden wichtiger, wenn du nachhaltige Reichweite und Umsätze haben willst.
Sprich: Eigene Plattformen werden wichtiger, beispielsweise das Wiblio-Projekt der Berliner Bibliotheken, bibcourse, die Blogs und eben nicht die Honigtöpfe der großen Plattformen, an denen selbstbestimmtes Handeln und Informationsgewinnung kleben bleibt.
[Der Sven Gigold-Eintrag stammt aus rivva]
Jürgen Plieninger
Bibliothekar (OPL) und Soziologe | Blogger | Engagiert im BIB.
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OpenEdition schlägt Ihnen vor, diesen Beitrag wie folgt zu zitieren:
Jürgen Plieninger (12. Juni 2026). Verlinkung vernachlässigbar? Über die Änderung des Suchprozesses. _netbib_. Abgerufen am 12. Juni 2026 von https://netbib.hypotheses.org/78650168
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