Heute ein Auszug aus dem Wetterarchiv des Jahres 1911. Die Niederlausitz befindet sich mitten in einer Jahrhundertdürre. Wald- und Moorbrände breiten sich aus. Historische Quellen berichten, dass die Spree im Spreewald trocken liegt. Im Flussbett wäre ein Spaziergang von Leipe nach Lübbenau möglich.
Schon beeindruckend heute 😬 das Schauerwetter brachte nicht nur etwas Regen, sondern besonders in und kurz nach den Schauern ziemlich frische (Sommer?)Temperaturen. So zum Beispiel in Doberlug-Kirchhain um 14.50 Uhr 12,3 Grad, Lübben um 16.50 Uhr 12,2 Grad oder Klettwitz um 14.20 Uhr nur 11,5 Grad!
Ein bisschen Basics, ein bisschen Nachmittagslektüre 👍😊 unter dem Klimadashboard sind viele Daten visuell wunderbar dargestellt. So geht zum Beispiel um Balkonkraftwerke, meteorologische Werte, Batteriespeicher, Mobilität uvm. klimadashboard.de/regions/3795...
Die Niederschlagsstation in Friedland meldet einen Sommerhalbjahresniederschlag von nur 145,0mm. August und September bilden dabei jeweils Negativrekorde mit 8,0|13,0mm. Auch in Beeskow werden im gleichen Zeitraum nur 161,0mm gemessen. In Burg/Spreewald gibt es ausgerechnet 1911 einen Datenausfall.
Wer mehr über den Spreewald, die Besonderheiten der Region, die Menschen, das tägliche Leben, die Kultur aber auch Informationen zu diversen Hochwasser lesen möchte, dann schaut doch mal unter beckersblog.de 👍😊
Schauen wir auf weitere Stationen (Auswahl) aus der Niederlausitz. Je nach Niederschlagstreffer variieren die bisherigen Summen.
📌 Senftenberg 204,0mm
📌 Finsterwalde 182,9mm
📌 Guben 181,7mm
📌 Bad Muskau 165,6mm
📌 Beeskow 147,6mm
📌 Forst-Klein Bademeusel 140,4mm
📌 Falkenberg/Elster 128,9mm
In Beeskow entspricht die Niederschlagssumme von 147,6mm einem Jahresniederschlag von bisher nur 26,1 Prozent. Es fielen hier nicht einmal ein Drittel des Niederschlags, bei einem aktuellen Stand von 45 Prozent der Tage.
Insgesamt fehlen in der gesamten Niederlausitz flächendeckende Niederschläge‼️
Genug der Wetter- und Klimastatistiken 😜 kümmern wir uns um das aktuelle Wetter. Dafür schauen wir einmal auf den Flugplatz Bronkow, zwischen Calau und Altdöbern. Kühle 15 Grad und erste, dunkle Schauerwolken prägen das Wetterbild. www.fcbronkow.de/images/stati...