Merz & Klingbeil müssen klarstellen: Das Klimaschutzgesetz gilt. Für Deutschland, Koalition & auch die Ministerin. Das Verfassungsgericht war da sehr klar: Wer Klimaschutz verschleppt, raubt jungen Menschen die Freiheit von morgen. Deshalb steht 2045 im Gesetz – nicht „irgendwann".
Was es dafür braucht: digitalisierte Netze und ein Marktdesign, das Flexibilität belohnt. Die Digitalisierung fordert Katherina Reiche sogar selbst. Aber warum hängt Deutschland dann bei 5,5 % Smart Metern fest – während Spanien bei 99 % und Italien bei 98 % liegen? Das Gesetz liegt bei ihr.
Beim Kongress der Energiewirtschaft stellt Katherina Reiche ganz nebenbei das verfassungsrechtlich gebotene, im Koalitionsvertrag bestätigte Klimaziel 2045 infrage.
Dabei redet sie von Verantwortung. Verantwortung tragen wir aber auch für unsere Emissionen: hier, im Globalen Süden, für unsere Kinder
„Warum greift Katherina Reiche die Erneuerbaren so beharrlich an?" – das werde ich oft gefragt. Beim BDEW gibt sie die Antwort selbst: Klimaneutralität ist offenbar ein Nice-to-have für „irgendwann". Doch das Irgendwann ist jetzt: Jedes verlorene Jahr heißt mehr Dürren, mehr Fluten, höhere Kosten.
Wer es selbst hören will: Hier die ganze Rede von Katherina Reiche beim BDEW-Kongress. Das „irgendwann" fällt schon in den ersten drei Minuten – der Rest ist das Programm dazu: mehr Gaskraftwerke, neue Hürden für Wind und Sonne. www.youtube.com/watch?v=7ZHk...
Es geht um mehr: Erneuerbare sind Europas einzige Chance auf sichere & bezahlbare Energie. Der Iran-Krieg kostete Europa 18,5 Mrd. € extra – in 60 Tagen. Eine Schiffsladung Solarmodule dagegen liefert 20 Jahre lang Strom. Niemand kann uns die Sonne abdrehen.
Siehe: ember-energy.org/latest-insig...
Stattdessen will Katherina Reiche der Bürger-PV den Stecker ziehen – und damit ein ganzes Marktsegment lahmlegen: Hunderttausende, die die Energiewende selbst in die Hand nehmen. Das ist der falsche Weg. Unterzeichnet unseren Aufruf für die Erneuerbaren: dabeisein.gruene.de/forms/kather...