Ich, ich, ich. Und wir so?
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Vor 15 Jahren wurde der Aufstieg der Ich-Form in Literatur, Journalismus und Sozialen Medien diskutiert. Mit der gesellschaftlichen Dynamik, die damals sichtbar wurde, haben wir es heute mehr denn je ...
2011: Maxim Biller rief die "Ichzeit" in der Literatur aus, auf den Straßen entstanden neue Gemeinschaftsformen aus vielen sozialen Ichs, die nicht nur *über* das Netz organisiert waren, sondern *wie* das Netz: dezentral und impulsgetrieben. Im Journalismus wurde diskutiert, was dieses "Ich" soll.