Der Sohn war fast 4 Monate nicht in der Schule - und infektfrei. Bis zum ersten Schnupfen hat es jetzt eine knappe Woche gedauert. Ich "durfte" Montag und Dienstag Schulbegleitung spielen - und frage mich, ob ich mir Halsschmerzen und Kribbeln in der Nase dort oder direkt beim Sohn geholt habe. đ€§
Es ist immer wieder unfassbar, wie viel FlexibilitÀt von berufstÀtigen Eltern erwartet wird, deren Kinder nicht ins neurotypisch geprÀgte 08/15-System passen.
Eine meiner schönsten Erinnerungen ist, wie ich mal neben einer Meeresschildkröte her geschnorchelt bin.
Ich liebe die so seitdem. đ„°
Ich hab mir gerade in der Mediathek Mission SommermĂ€rchen angeschaut, und diese Erinnerung macht mich immer wieder glĂŒcklich, weil, glaube ich, der Sommer 2006 aus verschiedenen GrĂŒnden der schönste Sommer meines Lebens war đ„°
Der Musiklehrer des Sohnes hat uns heute den Karneval der Tiere als Bilderbuch mit CD ausgeliehen.
Der Sohn, den ich sonst mit klassischer Musik jagen kann, hat sich erst vor ein imaginÀres Orchester gestellt und dirigiert und dann einen Pteranodon zur Musik fliegen lassen. Aber sowas von gut. Wow!
Allem Stress zum Trotz: Inzwischen schaffe ich es abends vor dem Schlafengehen oft wieder zu lesen, und das ist eine sehr schöne Entwicklung und tut mir gut.
Mir scheint, wir haben einen neuen FuĂballfan in der Familie.
Unser Kanarienvogel hat aufmerksam die erste Halbzeit verfolgt und zu Beginn der Halbzeitpause empört gepiepst. Jetzt geht es weiter, und er sitzt sofort wieder in Position đ
2. Die Trennung tut so, als wÀren Sorgende und Umsorgte zwei verschiedene Gruppen. Dabei sind Menschen, die Sorge-Arbeit, in der Pflege, mit Kindern o.À. arbeiten, sehr hÀufig selbst auf Sorge angewiesen, z.B. durch hohes Burn-Out-Risiko oder höheres Risiko zu erkranken wÀhrend einer Pandemie.
Zum Spielende gab es wieder Protestpiepsen đ€Ł
Gedanken vor dem Einschlafen an...
... den Meltdown des Sohnes, den ich nach meinem Empfinden gut begleitet habe
... die 19-JĂ€hrige, die heute mit ihrem E-Scooter tödlich verunglĂŒckt ist
... die Trampolinlehrstunde (naja, Minuten) mit der Tochter, die mir SpaĂ gemacht hat
... meinen Mann â€ïž