VProf Soziale Arbeit//Freie Assoziation//Jungle World//Platz 96 von 150 beim Heinerfest Schachpokal 2023//Fun ist ein Carlsbad
Tom Uhlig
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Derzeit wird hitzig über die Besetzung des Berliner Antisemitismusbeauftragten für Hochschulen diskutiert. Woran ich dabei überhaupt keinen Grund zum Zweifel habe, ist das Engagement des Kandidaten Mehmet Can gegen Antisemitismus. Ich fände es sehr betrüblich, wenn sein Ruf Schaden nimmt.
Der Satz ist aber sinnentstellend zitiert. Can verweist lediglich auf den Konsens, dass politische Bildung mit gefestigten Antisemit:innen nicht zielführend ist. 2/2
Provozieren können sie bei der Deutschen Polizeigewerkschaft, und das sehr erfolgreich. Unsere Datenrecherche zeigt, wie die DPolG und GdP es immer wieder schaffen, populistische Narrative in die Medien und die Politik zu tragen.
Tom Uhlig
Tom Uhlig
Man kann den ganzen Tag lang prompten, es kommt nur Sprachsimulation heraus, der man die Gedankenlosigkeit in jeder Zeile anmerkt. Ich habe zig gehaltene Reden gesehen, die mit ChatGPT verfasst wurden, keine einzige wurde mit Begeisterung oder auch nur sichtbaren Interesse aufgenommen. 2/3
Wer Textarbeit an den Algorithmus delegiert, mag sich vielleicht schlau vorkommen, weil man so ökonomisch vorgegangen ist. Dabei hat man aber kapituliert vor der Aufgabe, einen Gedanken zu fassen. Wer sich auf diese Art überflüssig machen möchte, sollte wenigstens andere nicht damit belästigen. 3/3
Das ist sehr traurig. Carlo Ginzburg war ein unfassbar interessanter Historiker. Das angeführte Buch ist ein hervorragendes Beispiel, wie mühsam aber lohnend die Rekonstruktion historischer Mentalitäten ist. Von Ginzburg kann man lernen, wie komplex und different vergangene Vorstellungswelten waren.
Ich hab ja einige Jahre beruflich Reden geschrieben und da gab es immer die Verlockung, das mit ChatGPT schnell zu erledigen. Allein, das Programm ist zu einer guten Rede nicht fähig. Spontaneität, Kreativität, Authentizität - alles, was eine Rede interessant macht, kann der Algorithmus nicht. 1/3