Freier Journalist, Berlin
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Klaus Raab
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„Ich halte meine Argumente für überzeugend. Was aber, wenn ich das alles nur sage, damit ich die nächsten Wochen ruhigen Gewissens die WM sehen kann?“ Sehr schöner Text von @peterunfried.bsky.social @taz.de taz.de/Warum-ein-WM...
Taylor Swift trat gestern in der geheimen Colbert-Sondershow auf, die auf ChatGPT nur für den BILD-Redakteur Henrik Hoelzmann veranstaltet wurde.
15 Jahre später ist das "Ich" das Personalpronomen der Gegenwart: in Dokumentationen mit Ansteckkameras. Bei TikTok. Und in der politischen Berichterstattung, die Social-Media-mitgetrieben ist und, statt von Amtsträgern, oft von Politiker-Ichs handelt, die sich in die Wolle kriegen.
2011: Maxim Biller rief die "Ichzeit" in der Literatur aus, auf den Straßen entstanden neue Gemeinschaftsformen aus vielen sozialen Ichs, die nicht nur *über* das Netz organisiert waren, sondern *wie* das Netz: dezentral und impulsgetrieben. Im Journalismus wurde diskutiert, was dieses "Ich" soll.
Im Altpapier geht es heute nochmal darum, wie das Desinformationsnarrativ "Der Klimawandel ist abgesagt" es in die deutsche Debatte geschafft hat.
Nein, er ist nicht abgesagt, aber einige Akteure streuen das, um ihre Interessen durchzusetzen
www.mdr.de/s/ap080626
Es ist unüblich, Zitate der Interviewer in die Überschrift zu nehmen statt des Interviewten. Sonst hätten sich auch zwei andere Sätze angeboten: "Mit dieser Einschätzung stehen Sie ziemlich allein" und "Was auch immer das heißen mag". www.spiegel.de/politik/deut...