#Ostidentität Anknüpfend an den tollen Beitrag aus den @blaetter.bsky.social mein jüngerer Rezensionsaufsatz, der fragt, wie Identitätsproduktion in der DDR zwischen Ideologie, Herrschaftspraxis und alltäglichen Aneignungen funktionierte, und wie sich DDR- und Wendeerfahrungen sinnhaft verknüpfen.
Ambivalent Entanglements and Participations: New Research on the History of Subjectivities and Identities in East Germany - Volume 35
»Man kann sich, blickt man auch auf politische Bewusstseinsformen im Osten, des Eindrucks nicht erwehren, dass sich die ostdeutsche Gesellschaft mindestens in Teilen stärker am tatsächlichen oder vermeintlichen Westen abarbeitet als an der eigenen Vergangenheit.« www.blaetter.de/ausgabe/2024...
Identität zu definieren und konzeptionell genau festzulegen, ist notorisch schwierig. Klar ist, Identität hat etwas mit sozialer Verortung, Gruppengrenzen, Zugehörigkeitsgefühlen und kollektiven…