Das Pflasterrondell am Ende der Platanenenallee Richtung Stadtmitte im Schlossgarten ist teilweise erneuert und geglättet worden.
Hier müssen wir Radfahrenden eine neunzig-Grad-Kurve fahren, um auf die Platanenenallee oder von ihr runter zur Brücke zu kommen. Das Pflaster war längst hoppelig geworden und zwischen den Pflastersteinen hatten sich Spalten gebildet, die für wenigstens einen mir bekannten Sturz eines Radfahrers mit schmalen Rennradreifen verantwortlich waren. Jetzt ist das Pflaster neu verlegt und die Kurve lässt sich leichter radeln. Bei Nässe sollte man allerdings langsam fahren, Klinkersteine werden glatt.
Ideal ist diese Fahrt über das Rondell aber nach wie vor nicht. >>WeiterlesenAb dem dritten Tag nach Erscheinen werden Kommentare von mir händisch freigegeben. Sonst habe ich zu viele Spams.
Unsere Pkws werden immer größer, belegen immer mehr Platz und verstopfen die Städte. Eigentlich ginge es viel einfacher mit kleineren Fahrzeugen.
Da gibt es viele Möglichkeiten zwischen zu Fuß gehen und Auto Fahren. Sophie Elise Kahnt hat dazu auf der SPEZI in Freiburg einen Vortrag gehalten, auf den mich Blogleser Andreas aufmerksam gemacht hat. Sie und andere haben ein Buch über Feinmbolität geschrieben, also über eine ökonomisch und ökologisch sinnvolle Mobilität mit kleineren und leichteren Fahrzeugen in einer riesigen Bandbreite zwischen E-Rollator, Rollstuhl, elektrifizierrem Rollstuhl. E-Scooter, Fahrrad, Lastenrad, Minicar oder kleinen Elektrotransportern. Das Buch kann man sich als pdf kostenlos unter diesem Link runterladen. Die Analysen der Fahrzeuge, ihres Raum- und Energiebedarfs, ihrer verkehrsrechtlichen Klassifizierung, ihres Flächenverbrauchs beim Fahren und Stehen, ihres Nutzens und ihrer Faszination sind sehr detailliert. Das Auto hingegen wird immer größer und verlangt immer mehr Platz. >>WeiterlesenAb dem dritten Tag nach Erscheinen werden Kommentare von mir händisch freigegeben. Sonst habe ich zu viele Spams.
Auf schwarzen Rädern, über den Lenker gebeugt, mit Helm, Schutzweste und Rucksack, so kommen viele Radfahrende daher. Meist Männer zwischen 35 und 65. Sie zeigen uns: Zum Radfahren muss man sich einkleiden und panzern.
In den Augen von Fußgänger:nnen und vielen Autofahrenden verkörpern diese Gestalten den Kampfradler, den gesichtslosen Radler, der sich an keine Regeln hält und überall fährt.
In den Niederlanden oder in Dänemark fahren alle Fahrrad, vom Kind bis zur alten Dame, fast alle in ihren Alltagsklamotten, im Kleid, im Rock, im Nadelstreifenanzug, im Wintermantel, mit Highheels. Und ohne Helm
>>WeiterlesenAb dem dritten Tag nach Erscheinen werden Kommentare von mir händisch freigegeben. Sonst habe ich zu viele Spams.
Die vielen Radfahrenden, die die Alte Weinsteige hoch fahren, haben reichlich Gegenverkehr, der von oben runter kommt, und zwar nicht nur Radverkehr, sondern Autoverkehr.
Der darf von Haigst runter nur bis zu den Parkplätzen an der Wielandshöhe fahren. Weiter darf er nicht, denn da steht ein Einfahrtsverbot, das rote runde Schild mit dem weißen Querstreich, das auch am Ausgang von Einbahnstraßen steht. Dem Radverkehr und den Taxifahrenden ist die Einfahrt erlaubt. Es gibt sogar eine Halbschranke, die nur selten geschlossen ist und dann das Verbot verdeutlicht. Halbschranken sind für den Bergabradverkehr stets gefährlich. Zudem kümmert die Schranke recht viele Autofahrende nicht, die wissen, dass das eine unechte Einbahnstraße ist. Sie nutzen sie als Abkürzung von der Neuen Weinsteige ins Lehenviertel vor allem zu Hauptverkehrszeiten abends. Dann fahren zusätzlich noch viele Autofahrende hoch, obgleich das zwischen 15 und 19 Uhr ebenfalls verboten ist (hier ein paar Zahlen). Die Alte Weinsteige ist schon längst zu einem rechtsfreien Raum geworden.
Der verbotene Autoverkehr zwingt uns häufig in Konflikte.>>WeiterlesenAb dem dritten Tag nach Erscheinen werden Kommentare von mir händisch freigegeben. Sonst habe ich zu viele Spams.
Sie befindet sich am Tagblattturm, wo die Hauptradroute 1 die Tor- und Steinstraße quert. Satt dem Radverkehr Vorrang zu geben, hat die Stadt dem Autoverkehr Vorfahrt gegeben.
Zugleich muss der Fußverkehr über zwei Fußgängerübergänge und einen Zebrastreifen abgewickelt werden. Es ist eine der Chaosstellen, wo sich Auto-, Rad-, und Fußverkehr kreuzen und mischen und außerdem Busse fahren. Der Autoverkehr wird durch Fußgängerampeln angehalten, auch der Fußverkehr wird durch diese Ampeln angehalten. Der Radverkehr hat keine Ampeln, muss aber den Zebrastreifen und die Vorfahrt des Autoverkehrs aus und zur Steinstraße beachten, wo es nur zu Parkhäusern und Parkplätzen geht. Auch der Busverkehr hat hier in beide Richtungen Vorfahrt achten, was eigentlich unüblich ist. >>WeiterlesenAb dem dritten Tag nach Erscheinen werden Kommentare von mir händisch freigegeben. Sonst habe ich zu viele Spams.
Einfach mal Durchfart-verboten-Schilder aufstellen, weil die Straße zu schmal ist für den Autoverkehr, und sie damit zugleich für den Radverkehr zu sperren, das geht nicht. Das darf heutzutage nicht mehr vorkommen.
Immer mal wieder, so auch gestern, wird auf der Tübinger Straße beim Gerber die Durchfahrt verboten. Dann stehen da plötzlich die weißen runden Schilder mit rotem Rand ohne ein Rad frei darunter herum. Das bedeutet, auch für den Radverkehr verboten. Warum aber diese drastische Maßnahme, ist nicht erkennbar.
Dies ist die Hauptradroute 1, hier radeln täglich Tausende durch. Die Haupt-Autoroute, die B27 oder B14, sperrt man ja auch nicht mal so zwischendurch komplett. Da überlegt man sich, wo der Verkehr lang fließen soll. Das, bitte schön, muss man sich auch überlegen, bevor man Durchfahrtsverbote auf der Hauptradroute 1 aufstellt. Es ist immer wieder dasselbe Problem: Nur an Autos gedacht, an Fahrräder nicht, so als gäbe es die gar nicht. Ich bin ziemlich sauer.
Klar, dass sich kein einziger Radfahrer und keine einzige Radfahrerin an die Beschilderung hält. Sie existiert für sie nicht. Man radelt weiter, so hätten diese Verkehrszeichen keinerlei Bedeutung für den Radverkehr. Und ich bin überzeugt, dass viele Radler:innen auch glauben, dass das Durchfahrtverbot für sie nicht gilt. Man kann ja problemlos durch fahren. Räder sind so schmal, sie kommen durch, wo Autos nicht durchkommen. Natürlich halten sich auch viele Autofahrendende nicht dran. Als ich durchradelte, hupten sich zwei Autofahrer an, der eine war gerade durchgefahren, der andere wollte gerade in den Abschnitt reinfahren.
So geht das nicht!
Es wird dringend Zeit für mehr Kenntnis über den Radverkehr und für mehr Respekt vor dem Radverkehr.Ab dem dritten Tag nach Erscheinen werden Kommentare von mir händisch freigegeben. Sonst habe ich zu viele Spams.