Offizieller BlueSky-Account des Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Hendrik Streeck
Sucht- und Drogenbeauftragter der Bundesregierung
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Auch bei der Prävention, der Eindämmung drogenbedingter Schäden und der Entwicklung neuer Behandlungsmethoden kommen wir gemeinsam schneller voran. Mehr Infos: www.consilium.europa.eu/en/press/pre...
Der gerade beschlossene „Implementation Framework“ zur EU-Drogenstrategie stellt die Zusammenarbeit im EU-Kreis auf neue Beine: Im Bereich des grenzübergreifenden Drogenschmuggels sind wir auf enge Kooperation und Verzahnung angewiesen.
Diesen Zustand sehen wir in ganz Deutschland. Kontrollen finden aufgrund begrenzter Ressourcen und des hohen Koordinierungsbedarfs zu selten statt. Das wird massiv ausgenutzt. Mein Dank geht daher an die engagierten Einsatzkräfte vor Ort, die sich nicht entmutigen lassen.
Auf Kosten suchtkranker Menschen werden deutschlandweit Milliarden erwirtschaftet. Wir müssen dieser Missachtung von Rechtsstaat, Gesundheits- und Jugendschutz entschlossen entgegentreten: Straf- und Gewerberecht schärfen, Lücken schließen und den Vollzug stärken.
Illegales Glücksspiel ist ein riesiges Gesundheitsrisiko, führt zu massiver Verschuldung, bringt die Betroffenen in die Abhängigkeit von organisiertem Verbrechen und zerstört am Ende ganze Familien. Die Geschichten, die ich von Betroffenen höre, sind wirklich erschreckend.
Als Schirmherr freue ich mich besonders über die vielen kreativen Einreichungen: Herzlichen Glückwunsch an die Gewinnerinnen und Gewinner und vielen Dank an alle, die bei „bunt statt blau“ mitgemacht haben!
Der Europäische Drogenbericht 2026 zeigt, dass der illegale Drogenmarkt in Europa schneller, synthetischer und gefährlicher wird. Das ist nicht nur ein gesundheitspolitisches Problem, sondern betrifft auch unsere innere Sicherheit und unsere Städte. www.euda.europa.eu/news/2026/ne...
Ich konnte in Berlin einen Einsatz von LKA, Ordnungs- und Finanzamt zur Kontrolle von Glücksspielautomaten begleiten: Zum Schutz vor Glücksspielsucht gelten strenge Regeln des Spieler- und Jugendschutzes. Bei keinem der kontrollierten Betriebe wurden diese eingehalten.
Wir müssen neue Substanzen früher erkennen, gefährliche Beimischungen schneller melden, Menschen in akuter Gefahr besser schützen und unkomplizierte Behandlung ermöglichen. Gleichzeitig müssen wir die kriminellen Strukturen hinter diesem Markt konsequenter verfolgen.
Beim BILD-Kindergesundheitsgipfel: Wirksame Prävention gelingt dann, wenn sie ernst nimmt, statt zu belehren. „Bunt statt blau“ der DAK ist für mich ein ausgezeichnetes Beispiel, wie diese Prävention auf Augenhöhe aussehen kann.