Annahme: eine unter-60-Jährige & ein 63-Jähriger erhalten je 38.619€ Bruttojahreseinkommen. Bei der U60-Jährigen sinkt das Superbrutto (Brutto+Lohnnebenkosten) durch die Kürzung von 50.000€ auf 49.614€➡️-386€. Ein 63-Jähriger kostet derzeit 46.84€, nach Maßnahmenumsetzung aber 49.189€➡️+2.348€. 4/
Ältere Arbeitslose haben es am Arbeitsmarkt schon jetzt schwer. Wer ihre Beschäftigung für Betriebe verteuert, verschärft das Problem. Das Momentum Institut empfiehlt gezielte Eingliederungshilfen, direkte Beschäftigungsprogramme und Anreize für Betriebe, ältere Menschen tatsächlich einzustellen. 5/
81% der Betriebe haben keine Beschäftigten im Alter von 60+. Anstatt aber Anreize zu schaffen, Ältere zu beschäftigen, verteuert die Regierung im Zuge des Sparpakets nun gerade diese Gruppe für Unternehmen, indem sie bisherige Befreiungen bei Dienstgeber:innenbeiträgen weitgehend zurücknimmt. 2/
Alle Informationen gibt es wie immer auf unserer Website: www.momentum-institut.at/news/sparpak...
6/6
Bisher musste für über-60-Jährige kein Beitrag zum Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) geleistet werden, diese Befreiung fällt jedoch ab 2028. Ab dann beträgt der neue (verminderte) Beitragssatz für alle Beschäftigten 2,7%. Die Regierung macht damit ältere Beschäftigte für Betriebe teurer. 3/
Die #Arbeitslosenzahlen zeigen abermals die hohe #Altersarbeitslosigkeit. Kurz vor dem Pensionsalter steigt die Arbeitslosenquote deutlich an: 15,6% bei 64-jährigen Männern, 9,8% bei 61-jährigen Frauen. Gleichzeitig macht die Regierung im Zuge des Sparpakets ihre Beschäftigung für Betriebe teurer.1/
Barbara Schuster
Barbara Schuster
Barbara Schuster
Barbara Schuster
Barbara Schuster
Barbara Schuster
Die Bundesregierung wird 2028 die #Lohnnebenkosten für Unternehmen senken. Anhand der Bilanzen heimischer Konzerne lässt sich schätzen, wie viel weniger Steuern sie jährlich durch die Senkung bezahlen. Große Konzerne zählen zu den wenigen Gewinnern des Sparpakets. 1/
Die EU-Lohntransparenzrichtlinie muss bis 7. Juni 2026 in Österreich umgesetzt werden. Seither wird vor allem vor dem „Bürokratie-Monster" gewarnt. Unsere Analyse zeigt: Die Aufregung ist völlig überzogen. Nicht einmal 2 Prozent der Unternehmen sind davon betroffen. 1/
Laut Medienberichten fordert das Finanzministerium bis zu 118 Millionen Euro Covid-Förderungen zurück. Unsere Kurzstudie von vor zwei Jahren zeigt das Ausmaß der damaligen Überförderung. Betriebe haben Corona-Gelder erhalten, obwohl sie ohnehin Gewinne machten. 1/