Die reichsten Männer unserer Zeit wollen die Welt brennen sehen.
So einfach ist das offensichtlich. Und niemand kann sie aufhalten.
Guten Morgen ☕️
Olivera Stajić
Hier sieht man "kleine Leute", wie sie ihrem Rassismus auf der Straße freien Lauf lassen. Zuerst wüten sie im Netz, dann zünden sie Häuser an. In Belfast wird von einem rechtsextremen Mob gezielt Jagd auf Menschen mit Migrationsgeschichte gemacht. Wir sind in Gefahr, überall.
Mich macht das wirklich betroffen, weil das auch in Österreich passieren kann. Weil es auch meiner Familie passieren kann. Gibt man den Rechtsextremen jetzt zu viel Raum, toleriert man die Verschiebung von Grenzen des Sagbaren, dann kriegt man das nicht mehr in den Griff.
Ich muss die Tage oft an Hannah Arendt denken. Denn es waren schon immer "kleine Leute", ganz "gewöhnliche Menschen" also, die sich an den furchtbarsten Dingen beteiligten und diese dadurch erst ermöglicht haben.
Bald kann auf Zuruf der Medieninhaber, umgesetzt durch Sporrer & Babler, die Frau gegen den Medieninhaber nicht mal mehr rechtlich vorgehen, auf dass er seiner Verantwortung nachkommt, sondern muss das tagelang ertragen. Legalisierter Hass, der noch mehr Frauen im Netz mundtot machen wird.
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Das Brutalste an solchen Momenten, wenn ich mit Hilfe von großartigen Menschen meine Bedrohungslage öffentlich mache?
Bagatellisierung von der einen und zunehmende Bedrohung von der anderen Seite.
Katja Diehl
Rechtsextreme behaupten, die rassistischen Ausschreitungen in #Befast wären eine "Reaktion" auf einen körperlichen Angriff durch einen Asylwerber. Wenn POC oder Frauen bei jedem Übergriff das Feuerzeug auspacken würden, Österreich würde rund um die Uhr lichterloh brennen.