NEW ARTICLE with @saschadickel.bsky.social & colleagues: Managing the Boundaries of Citizen
Science: Reordering Science-Society Relations. We examine practices of #BoundaryManagement to understand how #CitizenScience gets established as a new field of #PublicParticipation. doi.org/10.1177/0162...
Solange der Drittmitteldruck so stark ist wie jetzt, werden die Beteiligten (Beantragende und Begutachtende) tendenziell alle Mittel einsetzen, die hier Effizienz versprechen.
Damit (durch die Praxis, nicht durch deren Normierung, die ich für weitgehend folgenlos halte) wird ein ohnehin überhitztes System weiter befeuert.
Man kann dann das Handeln dieser Akteure moralisch beurteilen - oder daraus Reformbedarf hinsichtlich der Anreizstrukturen im Wissenschaftssystem ableiten.
Das Grundproblem ist ein anderes: KI-Einsatz bei der Begutachtung beschleunigt (so die Erwartung) das Begutachten und das Beantragen. Es erhöht die Bereitschaft zur Textproduktion damit auf beiden Seiten.
Wie stellt sich Ungleichheit identitätspolitisch dar? Spannender Vortrag im Rahmen unseres Mainzer SFB Humandifferenzierung am kommenden Montag, 18-20.
Wieso sollte man erwarten. dass ausgerechnet Gutachten - eine Gattung, die dem KI-Einsatz sehr entgegenkommt - in einer Welt verharren, in der nur Texte als legitim gelten, in denen jeder Buchstabe dem Tippen eines menschlichen Fingers zugerechnet werden kann?
Der Diagnose von @jmwiarda.bsky.social
stimme ich zu. Die DFG erlaubt etwas, das natürlich längst stattfindet. Sie formalisiert das Informelle.
Im kommenden Jahr (18.–19. Juni 2026) veranstaltet das Georg Forster Forum an der Uni Mainz eine interdisziplinäre Tagung zu #Translation und #Transformation. Deadline für Abstracts: 15. Januar 2026 cms.zdv.uni-mainz.de/gff/wp-conte...