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Sociologist | Labor | Global China | Property | | Globalization | Research on Tesla | @uni-jena.de
Stefan Schmalz









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Unser Forschungskolloquium im SoSe 2026 mit spannenden Gästen wie Nicole Mayer-Ahuja, Jens Arnholtz/Bjarke Resflund, Serife Erol, Klaus Dörre. Donnerstag geht es los mit Axel Anlauf, Catalina Renc und mir zu „Wem gehört die kritische physische digitale Infrastruktur?“ kommentiert von Silke van Dyk
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Stefan Schmalz
Es war mir eine große Freude, einen Diskussionsbeitrag zum erweiterten Streikrecht für das Magazin „Zu Recht. Arbeit: In guter Verfassung? beitragen zu dürfen, das von Yasmin Fahimi herausgegeben wurde und heute auf dem DGB-Bundeskongress vorgestellt wird. www.dgb.de/fileadmin/da...
@boeckler-stiftung.bsky.social @wsiinstitut.bsky.social 👁️
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5 Die volle Studie findet sich hier: www.wsi.de/de/faust-det...
1. Das herrschende, Shareholder-Value orientierte Geschäftsmodell in der Automobilindustrie gerät durch sinkende Umsätze und Profite an Grenzen. Geopolitische Spannungen, Handelskonflikte und insbesondere die Konkurrenz mit chinesischen Wettbewerbern im Bereich E-Mobilität tragen hierzu bei.
2. Anders als in früheren Krisen (Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09, Corona-Krise 2020) besteht die zentrale Reaktion der Unternehmen in einer Senkung der Lohnkosten auf Kosten der Beschäftigten und damit in Stellenabbau, Werkschließungen und Standortverlagerungen.
Zusammen mit Karla Zierold habe ich eine Studie zum „Angriff auf die Sozialpartnerschaft“ in der Automobilindustrie in der Reihe „Analysen zur Tarifpolitik“ beim WSI verfasst. Wir haben die größten 111 deutschen Autohersteller und -zulieferer (2024-2025) untersucht. Wir kommen zu vier Befunden:🧵
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4. Die Aushandlungsprozesse zwischen den Tarifparteien sind konfliktiver als in früheren Krisen und rufen vermehrt Proteste und Streiks hervor. Es kommt bei einigen Unternehmen zu Streiks (VW, Ford), bei anderen zu langwierigen Aushandlungsprozessen mit Protesten (ZF Friedrichshafen).
Während Deutschlands Industrie nicht aus der Krise kommt, übernimmt die boomende Rüstungswirtschaft Standorte und verspricht sichere Arbeitsplätze. Wir untersuchen, wie Beschäftigte, Betriebsrät*innen und Gewerkschafter*innen diese „umgekehrte Rüstungskonversion“. erleben tinyurl.com/2pdvktdu
3. In verschiedenen Unternehmen werden tarifliche Standards in Frage gestellt, übertarifliche Leistungen wie Sonderzahlungen oder Erfolgsbeteiligungen werden reduziert oder abgeschafft. Dies betrifft vor allem die größten Hersteller.
Stefan Schmalz
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