Seit über zwei Wochen wird in der Buchbranche über Vorschüsse diskutiert. In der Debatte kommen einige Aspekte zu kurz. So wird nur die Arbeit von Autor*innen betont, während die Arbeit von allen anderen Akteur*innen, die bei der Produktion und Promotion von Büchern wichtig sind, unsichtbar gemacht.
In der Debatte um Ungerechtigkeit in der Buchbranche fehlt ein wichtiger Aspekt: Wie knappe Ressourcen verteilt werden, ist kein ausschließlich kapitalistisches Problem.