für die meisten menschen ist die frage des faschismus, oder nicht, keine der "definition", sondern der "triangulation" wobei die ausgangskoordinate dabei immer man selbst ist ("ich bin ja kein faschist, also …")
naturgemäß geht diese triangulation vor allem bei bürgerlichen medien regelmäßig schief
Michael Seemann
Das intellektuelle Niveau der NZZ ist dem der Weltwoche nur ein paar Schritte auf den Fersen.
Der Faschismusvorwurf hat Konjunktur. Wer «Faschist» sagt, will zeigen, dass er auf der richtigen Seite steht. So unsinnig der Vorwurf auch sein mag, er lässt kaum jemanden kalt.