Overcoaching: Wenn Intuition verstaubt – Das Niemandsland zwischen Meinung, Erfahrung und echtem Wissen
Es gibt Momente, in denen man morgens aufwacht, sich kurz reckt – und schon merkt, dass man gerade dabei ist, etwas „falsch" zu machen. Die Art, wie man aufsteht. Die Reihenfolge, in der man…
Es gibt Momente, in denen man morgens aufwacht, sich kurz reckt – und schon merkt, dass man gerade dabei ist, etwas „falsch" zu machen. Die Art, wie man aufsteht. Die Reihenfolge, in der man Kaffee kocht und E-Mails checkt. Die Tonlage, mit der man „Guten Morgen" murmelt. Für all das gibt es heute einen Coach. Morningroutine-Coach, Atem-Coach, Mindset-Coach, Beziehungs-Coach, Resilienz-Coach, Hunde-Schlaf-Coach (ja, das ist kein Scherz, das gibt es wirklich) – die Liste ist länger als die Steuererklärung eines mittelständischen Unternehmens und ungefähr genauso unterhaltsam. Es lebe das Overcoaching. Wir leben in einer Ära, in der kein Lebensbereich mehr uncoacht bleiben darf.