Das Umweltinstitut kämpft für eine artenreiche und vielfältige Umwelt, eine ökologische Landwirtschaft ohne Pestizide und für eine zu 100 Prozent erneuerbare Energieversorgung.
umweltinstitut.org
Umweltinstitut München e.V.
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Kritik äußern – & dann jahrelang vor Gericht stehen.
SLAPPs sind Einschüchterungsklagen, die kritische Stimmen mürbe machen sollen. Wir haben das selbst erlebt: Nach unserer Kritik am Pestizideinsatz in Südtirol landeten wir in einem Strafgerichtsverfahren auf der Anklagebank.
Umweltinstitut München e.V.
Neue Gasheizungen mitten in der Klima- und Energiekrise?
Genau das wollen Katherina Reiche und die Bundesregierung mit ihrem neuen Heizungsgesetz wieder ermöglichen.
Damit würde Deutschland seine Klimaziele massiv gefährden – und macht sich weiter abhängig von teurem fossilem Gas.
Energieimporte im Wert von rund 700 Milliarden Euro in drei Jahren – vor allem fossiles Öl & Gas.
Morgen stimmt das EU-Parlament über die Zollsenkungen ab.
Die Frage ist: Setzt Europa auf Erneuerbare & Unabhängigkeit – oder auf neue fossile Abhängigkeiten?
Eine neue forsa-Umfrage im Auftrag des Umweltinstituts München & der Deutschen Umwelthilfe zeigt: 80 % der Menschen in Deutschland lehnen mehr Energieimporte aus den USA ab.
Trotzdem sieht das geplante EU-US-Abkommen genau das vor:
Eigentlich hätte Deutschland am 7. Mai ein Anti-SLAPP-Gesetz bekommen müssen. Die Frist ist verstrichen & der aktuelle Entwurf schützt Betroffene viel zu schwach.
Das muss nachgebessert werden!
Heute wird das Gesetz im Bundestag diskutiert. Jetzt können die Abgeordneten von SPD und Union das Vorhaben noch stoppen.
Schreib jetzt eine Protestmail:
👉 umweltinstitut.org/energie-und-...
📣 Was du jetzt tun kannst:
Schreib deinen EU-Abgeordneten & fordere einen besseren Schutz von Umwelt & Gesundheit statt weiterer Aufweichungen im Pestizidrecht.
👉 umweltinstitut.org/landwirtscha...
Quelle: echa.europa.eu/documents/d/...
Und jetzt droht sogar das Gegenteil von Vorsorge: Mit dem Pestizid-Omnibus der EU-Kommission könnten diese Fristen künftig noch verlängert werden. Das würde bedeuten: mehr PFAS-Pestizide, mehr TFA, mehr dauerhafte Verschmutzung.
Jahrelang wurde heruntergespielt, was längst bekannt war: Die Europäische Chemikalienagentur stuft die Chemikalie TFA als fortpflanzungsgefährdend ein.
TFA kann Föten während der Schwangerschaft schädigen & steht im Verdacht, die Fruchtbarkeit zu beeinträchtigen.
Besonders problematisch: Selbst wenn gefährliche Pestizide ihre Zulassung verlieren, dürfen sie oft noch über Jahre durch sogenannte Aufbrauchfristen versprüht werden. So landet die Belastung weiter auf unseren Feldern.