#DÖBELN. Anlässlich der AfD-nahen Veranstaltung „Mittelstand trifft Politik" ist es am Freitag in Döbeln zu einem breiten Gegenprotest gekommen. Ursprünglich sollte das Event bereits am 17. April 2026 in Grimma stattfinden.
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Breiter Gegenprotest gegen AfD-Mittelstandsforum in DöbelnDÖBELN. Anlässlich der AfD-nahen Veranstaltung „Mittelstand trifft Politik“ ist es am Freitag in Döbeln zu einem breiten Gegenprotest gekommen. Ursprünglich sollte das Event bereits am 17. April 2026 in Grimma stattfinden. Nach einer Absage durch den dortigen Eigentümer – auch weil die Stadt Grimma politische Konsequenzen befürchtete – wich der Veranstalter, der Verein Mittelstandsforum für Deutschland, nun in das Sport- und Freizeitzentrum „WelWel“ nach Döbeln aus.Bereits vor 17:00 Uhr reisten die ersten Besucher:innen auf dem Veranstaltungsgelände an. Unter den Gästen bewegten sich auch namhafte Vertreter der rechtsextremen Szene, darunter Stefan Trautmann, Jugendwart der NPD-Nachwuchsorganisation JN und Aktivist der „Freien Sachsen“, die der Veranstaltung einen kurzen Besuch abstatteten.Parallel dazu formierte sich der Protest. Das Bündnis @doebelnbleibtbunt hatte ursprünglich zu einer Kundgebung direkt vor der Halle aufgerufen. Auf Geheiß der Versammlungsbehörde musste die Aktion jedoch an eine mehrere hundert Meter entfernte Zufahrtskreuzung verlegt werden. Unter dem Motto „Wir pfeifen auf Höcke! Kein Raum für Faschismus“ versammelten sich dort in der Spitze über 350 Menschen. Unterstützt wurden sie von einem Demonstrationszug der Gruppe @antifa.rdl , der am Döbelner Bahnhof startete und lautstark durch die Innenstadt zur Kundgebung zog.Für die Teilnehmer:innen der AfD-Veranstaltung war der Weg zum Gelände unüberhörbar: Jedes Fahrzeug musste die Kreuzung passieren und wurde von den Demonstrierenden mit einem gellenden Pfeifkonzert empfangen.#döbelnView all comments